Hypnose Wiesbaden

Fünfzehn Millimetern Bewusstsein stehen elf Kilometer Unterbewusstsein gegenüber!

Welche Prozesse laufen in unserem Kopf ab, und welche Instanzen gibt es?

Grob gesagt gibt es drei Instanzen oder auch Prozesse, die unser Denken, Fühlen und Handeln bestimmen: Das Bewusstsein, das Unbewusste oder auch Unterbewusstsein und den sogenannten kritischen Faktor. Der geringste Anteil von alledem, was tagtäglich auf das menschliche Gehirn einprasselt, gelangt ins Bewusstsein. Der weitaus größere Teil ist und bleibt im Unterbewusstsein und bestimmt mit einem Anteil von 80% unser Denken und Handeln.

Eine riesige Datenbank an Regeln

Ihr Unterbewusstsein besteht aus einer riesigen Datenbank an Regeln. Ab dem Tag Ihrer Geburt, möglicherweise auch schon früher, nimmt Ihr Unterbewusstsein alle Sinneseindrücke auf und speichert alles ab. Aus diesen Sinneseindrücken bildet es Regeln, die gefestigt werden, je öfter zur Regel passende Eindrücke und Erfahrungen dazu kommen.

Was ist der kritische Faktor?

Erst ab einem Alter von etwa sechs Jahren, bis zum Ende der Pubertät bildet sich in ihrem Geist ein neuer Faktor, der Bewusstes und Unbewusstes trennt: der sogenannte kritische Faktor. Dieser macht den Geist noch schneller und leistungsfähiger, indem er prüft, ob es für eine Wahrnehmung schon ein passendes unterbewusstes Programm gibt. Gibt es das, so wird es abgerufen und ausgeführt. Gibt es noch kein Programm, dann entscheidet der kritische Faktor, ob etwas neu gelernt wird oder ob es ignoriert werden kann. An sich ist das eine praktische Sache, denn das Unterbewusstsein reagiert um ein vielfaches schneller, als das Bewusstsein. Vorhandene Regeln werden also blitzschnell abgerufen, noch ehe der Verstand eingreifen kann.

Der kritische Faktor kann auch hinderlich sein.

Unpraktisch ist das Ganze nur, wenn alte unbewusst abgespeicherte Regeln geändert werden sollen, denn das Unterbewusste möchte bekanntes anwenden und das Unbekannte meiden. Für unseren Geist ist es viel einfacher etwas völlig neues dazuzulernen, als alte Regeln zu ändern. Es kostet viel Kraft und Energie um bewusst die Fehler in einem Programm zu ändern. Bei manchen Programmen, besonders bei gut trainierten aus der sehr frühen Kindheit scheint es praktisch unmöglich zu sein. Die sogenannte „Macht der Gewohnheit“ lässt uns immer wieder zum alten Verhaltensmuster greifen. Wie aber nun können Sie dennoch diese fest eingeschliffenen Regeln ändern? Nun, hier kommt Hypnose ins Spiel.

Was passiert in Hypnose?

In Hypnose lassen Sie zu, dass der kritische Faktor eine Pause macht. Sie erlauben, dass akzeptable Suggestionen in Ihr Unterbewusstsein auf eine Art und Weise gelangen, die es möglich macht die ungünstigen Teile alter Regeln unbeachtet zu lassen und günstigere Regeln anzulegen. Hypnose ermöglicht, auf die Programmierung Ihres Unterbewusstseins zuzugreifen. Sie beeinflussen Ihr Verhalten direkt an der Quelle. Das ist der Grund, warum Sie in Hypnose lebenslange Gewohnheiten ändern können.

Die Kontrolle bleibt zu jeder Zeit bei Ihnen.

Sie haben jederzeit die volle Kontrolle. Ihr kritischer Faktor ist lediglich abgelenkt, dabei aber immer wach und funktionstüchtig. Wie ein Bodyguard verlässt er seine Position als Türsteher, aber lässt Sie aus dem Hintergrund keine Sekunde aus dem Auge. Falls irgendeine Suggestion für Sie nicht akzeptabel wäre oder gar unethisch, würde Ihr kritischer Faktor innerhalb einer Millisekunde eingreifen und diese Suggestion direkt zurückweisen.

Sie haben also während einer Hypnosesitzung jederzeit die volle Kontrolle. Tatsächlich sind Sie geistig sehr viel wacher als normalerweise.

Entspannt und trotzdem hellwach.

Auch wenn Ihr Körper dabei sehr entspannt sein kann, Sie schlafen nicht. Sie müssen eine Suggestion mögen und sich sicher sein, dass sie für Sie wirkt. Sonst kann auch in Hypnose diese Suggestion keine Verhaltensänderung bewirken. Aber wenn das geschieht, dann kann sich Ihr Leben dramatisch verbessern.

Ihre Erwartungshaltung bestimmt, was Sie zulassen.

Jemand der als freiwilliger eine Showbühne betritt, hat in der Regel die Erwartung, dass gleich unglaubliche Dinge passieren, also lässt der kritische Faktor auch unglaubliche Dinge zu. Dabei werden aber auch andere psychologische Tricks und Gruppendruck angewendet, um den Hypnotiseur in einer machtvollen Position erscheinen zu lassen.