Was ist Hypnose und wie funktioniert sie?

Die Hypnose wird in Kinofilmen oft als die Übernahme des Geistes durch einen Fremden dargestellt. Mit derer der Hypnotiseur den Betroffenen wie einen PC programmieren kann und bestimmen was dieser tut. Das ist frei erfunden. Wer hypnotisiert werden will, muss dies schon selbst zulassen. Außerdem wird man nie zu etwas bewegt werden können, was im Gegensatz zu den eigenen Werten steht.

Bei einer Hypnose verliert man auch nicht das Bewusstsein oder wird gar ohnmächtig. Es gibt Ausnahmen, die eine Form von Entspannung erreichen können, die so tief ist, dass man sich nicht mehr an die Hypnose selbst erinnert. In der Regel erinnert sich der Patient an alles, was während der Hypnose passiert ist. Eine Hypnose ist vielmehr eine Anleitung zur Selbst- bzw. Autohypnose. Der Hypnotiseur ist hierbei derjenige, der den Klienten anleitet, was zu tun ist.

Hypnose ist das Bündeln einer bestimmten Energie. Wie etwa bei einer Lupe mit dessen Hilfe man Sonnenstrahlen so bündeln kann, dass sich dadurch ein Loch in ein Blech brennen lässt oder ein Feuer entfachen. Genauso wird bei der Hypnose die Aufmerksamkeit unseres Geistes auf ein bestimmtes Problem gelenkt. Durch diesen Fokus und Konzentration sind wir in der Lage unseren eigenen Geist in einer besonderen Art und Weise zu nutzen.

Einfach erklärt ist die Hypnose ein entspannter Zustand der Konzentration. Hierbei tritt das Unterbewusstsein bzw. das Unbewusste in den Vordergrund, während das Bewusstsein in den Hintergrund gedrängt wird. Durch Suggestionen können man dem Unterbewusstsein neue Handlungsmöglichkeiten vorgeschlagen werden. Dabei wird, wenn dies vom Patienten erwünscht wird die sogenannte „Wächterfunktion“ des Geistes bzw. des Unbewussten ausgeschaltet. Da der Wächter manchmal ähnlich wie der Hund auf den hilfreichen Postboten reagiert kommen die Suggestionen so mit voller Kraft im Unterbewusstsein an und können sich mit vollem Potenzial entfalten.

Die Hypnose ist deshalb so außergewöhnlich und effektiv bei der Veränderung von Verhalten, Gefühlen, Gedanken und Emotionen, weil der menschliche Geist eine ganz besondere Fähigkeit besitzt. Er kann nicht unterscheiden, ob etwas real passiert, oder ob man es sich nur vorstellt.

Die Macht unserer Vorstellungen

Unsere Vorstellungskraft ist eine der wirksamsten Wege einen hypnotischen Zustand zu nutzen. Die reine Vorstellungskraft an sich kann bereits sehr einflussreich sein. Ein Beispiel hierfür wäre die Vorstellung eines Migränepatienten am Lagerfeuer zu sitzen und sich die Hände zu wärmen. Sie kann zu einem deutlichen Anstieg der Handflächentemperatur führen und so eine Umverteilung des Blutes im Körper herbeirufen. Die Folge ist die Senkung des vaskulären Drucks im Kopf, was dabei hilft die Kopfschmerzen loszuwerden.
Wer oft mit sich selbst im Dialog steht, befindet sich oft unwissentlich in einer Art spontaner und informeller Hypnose, sie sind innerlich aufmerksam und fokussiert. Wer sich beispielsweise ständig selbst runtermacht und kritisiert tut sich dadurch keinen Gefallen. Jedem Menschen sollte bewusst sein, dass es hilfreich und wichtig ist, Gedanken, Vorstellungen und innere Dialoge positiv und hilfreich zu formulieren.
Die Hypnose ist eine Methode, den Geist zu fokussieren und unter Gebrauch der Vorstellungskraft und Gedanken die Gefühle zu bewegen und das Verhalten, sowie die Einstellung zu verändern. In Hypnose verändert man gewissermaßen seine innere Welt. Wenn man sein Denken verändert und sich vorstellt, wie etwas sein wird, dann beginnt man seine Gefühle und sein Verhalten dort hingehend zu verändern.

Wissenswertes

Jeder Mensch ist ein Individuum und so wird auch jeder Mensch die Hypnose anders erleben. Es ist also wichtig, dass wenn man in Hypnose geht, seine eigenen Erfahrungen macht und erfährt was einem angenehm bzw. natürlich erscheint. Außerdem sollte man die Dinge einfach geschehen lassen und nichts erzwingen. So kommt es zum Beispiel vor, dass manche Menschen Dinge in Ihrer Vorstellung sehen, riechen, fühlen oder sogar schmecken können wohingegen sich ein Anderer nur ein paar Sinne vorstellen kann.

Neue Studien der Universitäten Freiburg und Jena zum Thema der Hypnose und Gehirn beweisen mithilfe von PET (Positronen-Emissions-Tomographie und dem funktionalem MRT (Magnetresonanztomographie) sogar Veränderungen der Gehirnaktivitäten während der Hypnose.

„Hypnose ist die Umgehung des kritischen Faktors des Bewusstseins und die Etablierung von geeignetem, selektiven Denken.“ (Jerry Kein)

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